• Wickeln

    Warum?
     
    Es gibt unterschiedliche Gründe für die Entscheidung für waschbare Windeln.
     
    Geboren werden Babys stets mit glatter Haut, welche frei von (Hitze-) Pickeln oder einer Windeldermatitis ist.
    Wie oft erleben die Eltern selbst bei der Verwendung sog. ""Biowegwerfwindeln"" oder ""Ökoeinmalwindeln"", dass Ihr liebes Kleines bereits in den ersten 24 Stunden nach der Geburt die ersten Hitzepickel im Windelbereich entwickelt.
    Dies muss wirklich nicht sein. 
    Auch mit Baumwollwindeln läßt sich nicht alles vermeiden, aber Sie können uns glauben, dass Vieles vermeidbar ist und noch mehr zurückgehen wird, wenn Sie auf Baumwollwindeln umsteigen. 
    Also: Ökobilanz hin oder her, die Haut unseres Kindes war unser Beweggrund für waschbare Windeln. Die Möglichkeit, sparen zu können, war für uns ein willkommener Nebeneffekt.
     
    Eine Studie aus dem Jahr 2001 (in GB) hat erwiesen, dass die Hoden in Einmalwindeln 1-2°C wärmer liegen (immerhin den ganzen Tag für 2-3 Jahre!). Unter Wissenschaftlern wird nach wie vor heiß diskutiert, ob dies für Unfruchtbarkeiten unter jungen Männern ursächlich ist.
     
    In jedem Fall aber bedeutet eine höhere Temperatur eine Begünstigung des Bakterienwachstums. Ist die Windel dann wie bei Einmaldwindeln ein fast abgeschlossenes System und nicht wie z.B. bei der Wolle-Baumwoll-Kombination besonders luftig, wird das Bakterienwachstum zusätzlich begünstigt.
     
    Auch wenn für die Ökobilanz selbstverständlich auch Waschwasser, der Waschmaschineneinsatz sowie der dafür benötigte Strom eingerechnet werden, so steht dem gegenüber ein riesiger Müllberg, welcher einfach nicht schöngeredet werden kann.
    Unter unseren Windeln werden sie außerdem einige besonders günstige Varianten finden. Die Aufrechnung der o.g. Faktoren gegen die Anschaffung von z.B. kalifornischen Windeln + Überhosen samt Waschmaschinennutzung macht sich bereits nach wenigen Monaten gegenüber dem Kauf von Einmalwindeln bezahlt - sie amortisieren sich also besonders schnell. Wenn Sie sie ggf. auch für ein zweites Kind nutzen, sparen Sie sogar noch deutlich mehr!
    In Orten, in denen der Hausmüll nach Gewicht abgerechnet wird, dürfen sich die Eltern wirklich fragen, ob sie die Entsorgung des Babyurins wirklich so teuer bezahlen möchten!
     
     
    Wieviele Windeln?
     
    In den ersten Monaten können Sie damit rechnen, dass Sie durchschnittlich 6-8 Windeln pro Tag brauchen, im Extramfall können es aber auch 10 sein. Später wird es sich bei ca. 6 einpendeln. Die Windeln werden nach Gebrauch in einem Plastikeimer gesammelt und sollten nach spätestens 2-3 Tagen gewaschen werden. Bitte nicht im Windeleimer einweichen, das Wasser kann schimmeln! Sie können die Windeln ggf. mit Essig besprühen.
    IdR. braucht man zwischen 18 und 25 Windeln (aus Baumwolle) und 3-4 Überhosen (aus Wolle oder Mikrofaser).
     
     
    Tipps:
     
    Baumwollwindeln sollten vor der ersten Nutzung 3x gewaschen werden, in diesem Fall reichen 30 Grad°C aus. Danach sind sie saugfähiger und auch weicher!
    Verwenden Sie keinen Weichspüler, denn seine Rückstände reizen nicht nur die Haut, sondern erzeugen in Kombination mit Urin Fäulnissbildung (Schimmel!), außerdem sind die Windeln danch längst nicht mehr so saugfähig.
    Die Windeln werden bei 60°C gewaschen und sollten auf keinen Fall gebügelt werden, weil sie dadurch an Saugkraft verlieren würden.
    Manche Kinder reagieren auf die Kombination Rückstände des (konventionellen) Waschmittels + Urin, daher empfehlen wir unsere ökologischen Waschmittel!
     
    -> Weitere Informationen finden Sie bei den einzelnen Produkten sowie in den einzelnen Rubriken!