Der SwaddleMe wird in 2 Größen hergestellt:
Neugeborenes (Gr. S): 7 bis 14 Pfund, 3,17 kg bis 6,35 kg
großes Baby (Gr. L): 15 bis 22 Pfund, 6,80 kg bis 9,98 kg
- Jeder SwaddleMe hat Klettverschlüsse, so dass der SwaddleMe entsprechend dem wachsenden Baby angepaßt werden kann - etwa in den oben angegebenen Bereichen.
- die Tabelle ist nur als Richtlinie zu sehen. Verwenden Sie keinen SwaddleMe, der Ihrem Baby nicht gut paßt!
Beim ersten Anziehen sollten Sie beachten, dass der SwaddleMe sich etwas dehnen läßt.
Wann sollte ich aufhören, SwaddleMe zu verwenden?
- Fragen Sie Ihre Hebamme oder Ihren Kinderarzt, ab wann Ihr Baby nicht mehr gepuckt (egal ob mit dem SwaddleMe oder einem Pucktuch) werden sollte, um seine motorische Entwicklung nicht zu behindern.
- Falls Sie denken, dass Ihr Baby eventuell vom Rücken auf den Bauch rollen könnte, während es gepuckt ist (dies ist nicht sehr wahrscheinlich, auch nicht für ältere Babys, weil die Babys normalerweise ihre Arme verwenden, um sich umzudrehen), dann hören Sie mit dem Pucken (auch im SwaddleMe) auf.
- Sie sollten nicht mehr pucken, und zwar mit keiner (!) Puckhilfe, wenn Ihr Baby groß oder stark genug ist, um sich aus der Puckhilfe zu befreien. Die meisten Babys sollten nicht mehr gepuckt werden, wenn sie aus dem großen SwaddleMe herausgewachsen sind.
- Nach der Puckzeit können Sie einen unserer Schlafsäcke verwenden.
Sicherheitshinweise:
- Legen Sie Babys zum Schlafen immer auf ihren Rücken - auch im SwaddleMe.
- Seien Sie umsichtig, wenn Sie irgendwelche Decken in warmen Räumen verwenden; Überhitzung kann ein Faktor des plötzlichen Kindstods (SIDS) sein.
- Loses Bettzeug, das Mund und Nase von Babys bedecken kann, kann das Risiko des Erstickungstods erhöhen. Ein korrekt angewendeter SwaddleMe ist so gemacht, dass dieses Risiko reduziert wird. Aus diesem Grund sollte der SwaddleMe stets eng verwendet werden!
- Verwenden Sie SwaddleMe nur entsprechend der Gebrauchshinweise, die Fußtasche sollte mit dem Klettverschluss verschlossen sein, und die Flügel sollten fest geschlossen sein, so dass der Stoff nicht über das Gesicht des Babys gelangen kann. Stellen Sie sicher, daß die Flügel unterhalb der Kinn-Linie sind.
- Verwenden Sie SwaddleMe nicht mit einem zu kleinen Baby, um das die Flügel nicht stramm geschlossen werden können.
- Fragen Sie Ihre Hebamme oder Ihren Kinderarzt, wenn Sie irgendwelche Fragen bezüglich der Belange Ihres Babys haben.
Kennen Sie das, Ihr Baby schläft viel weniger als die Bücher behaupten?
Es schreit viel mehr als Sie sich vorgestellt haben? Es ist übermüdet und schlecht gelaunt? Endlich ist es eingeschlafen aber nach 30 Minuten wacht es schreiend wieder auf? Es erschrickt im Schlaf und rudert mit seinen Armen? Probieren Sie doch einmal, ob Pucken etwas hilft. Es ist sehr gut möglich, dass Pucken Ihren Alltag viel angenehmer gestaltet, weil Ihr Baby viel ruhiger ist, mehr und besser schläft, und damit viel zufriedener wird. Manche Babys - auch voll gestillte Babys - schlafen durch, sobald sie gepuckt sind, oder sie schlafen nach der nächtlichen Mahlzeit schneller wieder ein. Pucken gibt den Babys oft den Halt, den sie brauchen, um in einer unruhigen, zappeligen Schlafphase nicht endgültig aufzuwachen.
Pucken (z.B. im SwaddleMe) beruhigt Neugeborene und kann helfen, die Symptome von Koliken zu reduzieren, indem die vertraute, bequeme Enge des Mutterleibs wiederhergestellt wird. Pucken (z.B. im SwaddleMe) vermindert auch das Vorkommen des Moro-Reflexes, welches Babies erschrecken kann und so zu häufigerem Schreien führt. Neue Studien zeigen außerdem, dass Pucken (z.B. im SwaddleMe) helfen kann, das Risiko von SIDS (plötzlicher Kindstod) zu reduzieren, weil die Kinder besser schlafen und dabei auf ihrem Rücken liegen.
Warum werden Babys gepuckt?
Es sind verschiedene Gründe bekannt, warum Babys in Industrieländern gepuckt werden (auf Gründe von Entwicklungsländern, wo es teilweise auch andere Techniken gibt, soll hier nicht weiter eingegangen werden):
- Weil gepuckte Babys meistens besser schlafen als ungepuckte Babys. Pucken beruhigt Neugeborene. Neue Studien zeigen, dass gepuckte Babies besser schlafen und seltener spontan aufwachen, mit längeren REM Schlafphasen. Sie wachen auch seltener durch Stimulation von außen auf. (Journal of Pediatrics 2005; 115; 1307-1311 (englisch))
- Weil gepuckte Babys eine geringere Gefahr haben, am plötzlichen Kindstod zu sterben, da sie besser schlafen und daher von den Eltern nicht in Bauchlage ins Bett gelegt werden. (Studie der Universität Washington in St. Louis, englisch und C. M. Gerard et al.: Spontaneous arousals in supine infants while swaddled and unswaddled during rapid eye movement and quiet sleep. In: Pediatrics 2002; 110:70-77 (englisch))
- Weil gepuckte Babys seltener durch den Moro-Reflex (unkontrollierte Armbewegungen) aufwachen. (Laura Cone: Swaddling Babies,Ancient Practice Comforts Infants and Parents (englisch))
- Weil sich bei Schreibabys die Dauer des Schreiens im Durchschnitt signifikant reduziert. (Arch. Dis. Child. 2004; 89:212-21 (englisch))
- Um dem Baby den Übergang von der Gebärmutter in die weite Welt sanfter zu gestalten.
Pucken (z.B. im SwaddleMe) wird auch oft bei unruhigen Babys und bei Schreibabys angewandt. Diese können so zumeist besser schlafen, und sind in Folge dessen ausgeruhter und schreien weniger. Viele Babys schreien auf Grund von Übermüdung/Schlafmangel, daher kann Pucken (z.B. im SwaddleMe) bei Schreibabys sehr erfolgreich sein.
Pucken (z.B. im SwaddleMe), wie es heute in Industrieländern angewendet wird, ist niemals eine Technik, mit der ein Baby gefesselt oder ruhiggestellt werden soll, sondern eine Technik, die dazu beiträgt, dass sich das Baby wohl fühlt
Ist das nicht grausam?
Nein, denn es geht beim Pucken im SwaddleMe nicht darum, ein Baby bewegungsunfähig zu machen. Es geht vielmehr darum, ihm eine ähnliche Umgebung zu schaffen wie die, die es 9 Monate lang im Mutterleib gewohnt war, nämlich einen eng umgrenzten Raum. Ein (z.B. im SwaddleMe) gepucktes Baby hat ähnlich viel oder wenig Bewegungsfreiheiten wie ein Baby im Tragetuch, und wohl keiner würde heutzutage fragen, ob ein Tragetuch nicht grausam ist.
Wer einmal beobachtet hat, wie ein unruhiges oder schreiendes Baby, das (z.B. im SwaddleMe) gepuckt wird, sich innerhalb von weniger als einer Minute beruhigt und zufrieden einschläft, nachdem es zuvor eine halbe Stunde oder länger nicht in den Schlaf finden konnte, wird staunend erkennen, dass wir unsere erwachsenen Empfindungen nicht immer direkt auf unsere Babys übertragen können.
Wann werden Babys gepuckt?
Babys sollen nur zum Schlafen gepuckt werden. Unruhige Babys können auch während des Stillens (z.B. im SwaddleMe) gepuckt werden, sofern sie ungepuckt nur schwierig trinken. Frühgeborene und ganz junge Neugeborene können anfangs auch während der Wachphasen gepuckt werden, dies sollte man jedoch auf sehr wenige Wochen beschränken, damit sich die Kinder ungestört entwickeln können. Frühgeborene kann man auf jeden Fall bis zum eigentlichen Entbindungstermin ständig pucken.
Idealerweise fängt man mit dem Pucken (z.B. im SwaddleMe) möglichst bald nach der Geburt an, wenn das Baby noch an die Gebärmutter gewöhnt ist, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass ältere Babys, die zuvor nicht gepuckt wurden, manchmal eine gewisse Gewöhnungsphase benötigen und sich zunächst gegen das Pucken sträuben. Es ist aber auch in diesen Fällen möglich, das Baby noch an das Pucken zu gewöhnen, mit dem Erfolg, dass es länger und besser schläft.
Wann soll man mit dem Pucken aufhören?
Für die meisten Babys gelten die folgenden Hinweise. Einige Babys benötigen die räumliche Begrenzung jedoch länger, z.B. manche Babys mit Geburtstraumen. Hier können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme von den allgemeinen Regeln abweichend entsprechend länger pucken. Manche Babys werden so bis ins 2. Lebensjahr gepuckt. Für Babys, die keine Extremfälle sind, gelten jedoch folgende Regeln:
- Fragen Sie Ihre Hebamme oder Ihren Kinderarzt, ab wann Ihr Baby nicht mehr (z.B. im SwaddleMe) gepuckt werden sollte, um seine motorische Entwicklung nicht zu behindern.
- Falls Sie denken, dass Ihr Baby eventuell vom Rücken auf den Bauch rollen könnte, während es gepuckt ist (dies ist nicht sehr wahrscheinlich, auch nicht für ältere Babies, weil die Babies normalerweise ihre Arme verwenden, um sich umzudrehen), dann hören Sie mit dem Pucken auf, damit auf keinen Fall die Atemwege Ihres Babys durch Bauchlage behindert werden können.
- Sie sollten nicht mehr pucken, und zwar mit keiner Puckhilfe, wenn Ihr Baby groß- oder stark genug ist, sich aus der Puckhilfe zu befreien.
Wie funktioniert das Pucken?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Ihr Kind zu pucken. Die bekannteste Möglichkeit ist das Pucken mit einem quadratischen Tuch. Nachteil der Tuch-basierten Techniken ist, dass Babys es oft schaffen, sich selber aus den Tüchern zu befreien. Manche Eltern verwenden Tesa-Krepp oder Sicherheitsnadeln, um dies zu verhindern.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines Ganzkörper-Pucksacks, wie dem SwaddleMe. Dieser wird mit Hilfe weniger Klett-Verschlüsse zugemacht, und ist in der Anwendung einfacher als das Pucken mit Tüchern. Selbst wenn das Pucken mit Tüchern beherrscht wird und gut funktioniert, kann der SwaddleMe im Sommer eine Alternative sein, da er ihn in leichter Baumwoll-Qualität hergestellt wird, die weitaus weniger wärmt als mehrere Tuch-Schichten.
Wie kann ich meinem Baby das gepuckt-sein abgewöhnen?
Diese Frage beschäftigt viele Eltern schon frühzeitig. Häufig löst sich das Problem dann ganz von alleine, zum Beispiel weil das Baby auch im Bett seine Händchen benutzen möchte, die es inzwischen kontrolliert bewegen kann. In manchen Fällen muß man jedoch nachhelfen. Hier ein paar Tipps:
- Verwenden Sie über dem (z.B. im SwaddleMe) gepuckten Baby zusätzlich eine Decke, die Sie stramm links und rechts unter die Matraze schieben. Das gibt dem gepuckten Baby noch mehr Halt. Beim Entwöhnen, lassen Sie die Pucktücher weg, verwenden aber weiterhin die stramme Decke. Sollte es nicht möglich sein, die Decke stramm unter die Matraze zu stecken, kann man sie auch mit Hilfe von Sandsäcken oder dergleichen fixieren. Dafür eigenen sich all unsere dünneren Decken wie z.B. die Wiesenringeldecke, Sonnenringeldecke, Merresringeldecke sowie die Kuscheldecken von Prolana.
- Falls obiger Tipp bei Ihrem Baby nicht funktionieren sollte, können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme die Bauchlage probieren. Sie sollten sich jedoch immer bewußt sein, dass dies das Risiko des plötzlichen Kindstods erhöht, und diese Methode daher nur anwenden, wenn es keine andere Lösung gibt. Das Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben ist im ersten halben Jahr am größten, aber es gibt auch hinreichend viele Fälle, in denen es ältere Babys getroffen hat. Lesen Sie unbedingt auch den Artikel über SIDS (plötzlicher Kindstod) durch giftige Gase aus der Matratze und denken Sie ernsthaft über entsprechende Vorsichtsmaßnahmen nach.
Was tun, wenn Pucken (z.B. im SwaddleMe) allein nicht hilft?
Es ist richtig, dass Pucken allein nicht immer das Allheilmittel ist. Ganz wichtig ist für viele Babys auch ein vorhersehbarer Tagesablauf. Das kann so aussehen:
- Das Baby wacht auf und wird hochgenommen. Aha, das heißt, es gibt jetzt was zu essen!
- Das Baby wird gefüttert, dann gewickelt (oder auch umgekehrt). Prima, jetzt darf ich mit Mama und Papa spielen.
- Die Zeit des gemeinsamen Spiels ist vorbei, das Baby darf jetzt alleine spielen, bis es müde ist. Bei den ersten Zeichen von Müdigkeit wird es hochgenommen. Das Baby wird (z.B. im SwaddleMe) gepuckt und wach ins Bett gelegt. Es weiß, jetzt schlafe ich gleich ein.
Wenn das Baby wieder wach wird, geht es weiter wie oben. Dabei sollten gleiche Dinge an gleichen Orten passieren, z.B. spielen immer am selben Ort, genau wie das Schlafen. Wenn sich ein Rythmus eingependelt hat, kann man die Regeln wieder lockern und beobachten, wie sich das Baby damit zurecht kommt. Mehr darüber in Weleda Kinderwelt Nr. 3 und in Ria Bloms Buch '"Wenn Babys häufig schreien", Verweise siehe unten.
Mein Baby hat eine unreife Hüfte, darf ich pucken?
Wenn Ihr Baby breit gewickelt werden muss oder sogar eine Hüft-Beuge-Schiene oder Spreizhose benötigt, sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt um Rat fragen, bevor Sie Ihr Baby (z.B. im SwaddleMe) pucken. Wenn überhaupt werden Sie höchstens eine Puck-Methode verwenden können, bei der die Beinchen weit abgespreizt werden können. Auf keinen Fall dürfen Sie die Beinchen eng einpucken, dies könnte zu Hüftschäden bei Ihrem Kind führen! Führen Sie Ihrem Kinderarzt vor, wie Sie Ihr Kind (z.B. im SwaddleMe) pucken würden und beachten Sie seine Ratschläge. Möglicherweise können Sie lediglich die Arme pucken, und die Beine frei lassen. Eine Kundin, deren Baby eine Hüftbeugeschiene trägt, hat berichtet, dass ihr Kind mitsamt der Schiene in den SwaddleMe paßt. Dies hängt natürlich von der Größe des Babys ab.
Swaddle Me für ruhigeren Schlaf für Baby und Eltern von Anfang an. Gönnen Sie Ihrem Säugling das schöne Gefühl des Sich-Erinnerns - mit Swadle Me.